Kosten

Mein Angebot richtet sich an Selbstzahler, ich führe eine Privatpraxis. Bitte beachten Sie, dass ich keinen Kassensitz habe. Ich praktiziere über die Heilerlaubnis für Heilpraktiker (Psychotherapie). Eine Erstattung der Kosten von den gesetzlichen sowie den privaten Krankenkassen ist äußerst unwahrscheinlich. Falls Sie dennoch auf eine Kostenerstattung hoffen, sprechen Sie unbedingt vor Aufnahme einer Therapie mit Ihrer Krankenkasse über die Möglichkeiten.

     

Sonderfall Kostenerstattung bei Heilpraktikerleistungen


"In Regionen mit besonders ausgeprägtem Mangel an approbierten psychologischen PsychotherapeutInnen und daraus resultierenden unzumutbar langen Wartezeiten, bekannt sind bis zu 12 Monate, sind die gesetzlichen Krankenkassen in der Praxis dazu übergegangen in einzelnen Ausnahmefällen auch die Kosten für psychotherapeutische Behandlungen durch Heilpraktiker für Psychotherapie per Kostenerstattung zu übernehmen.

Wir empfehlen gesetzlich versicherten Hilfesuchenden, die in Regionen mit derart langen Wartezeiten  bei approbierten Psychologischen Psychotherapeuten einen Therapieplatz suchen, sich bei ihrer Krankenkasse nach den genauen Bedingungen für eine Kostenerstattung bei einer Heilpraktiker-Behandlung zu erkundigen." (Quelle: https://www.therapie.de/psyche/info/fragen/wichtigste-fragen/psychotherapie-kostenerstattung/)

 

Hier finden Sie einen Musterbrief für einen Antrag auf Kostenerstattung bei Heilpraktikerleistungen.

      

Therapiekosten können steuerlich geltend gemacht werden. Sie gelten steuerlich als "außergewöhnliche Belastungen allgemeiner Art (§ 33 EStG)".

Selbstzahler - gibt es auch Vorteile?

Nicht immer ist die Erfassung psychotherapeutischer Leistungen durch die Krankenkasse von Vorteil. Damit die Leistungen bezahlt werden, muss eine Diagnose gestellt werden, die eine psychotherapeutische Behandlung begründet, es muss also eine psychische oder psychiatrische Erkrankung bescheinigt werden. Diese Diagnosen sind in den Datenbanken Ihrer Versicherung abgespeichert und bleiben es in der Regel längere Zeit.

 

Dies könnte sich nachteilig auswirken, wenn Sie z. B. in eine private Krankenkasse wechseln möchten. Auch könnte es sich als problematisch erweisen, mit einer psychischen Vorerkrankung eine Berufsunfähigkeits-, Krankentagegeld- oder Lebensversicherung anzuschließen. 

 

Als Psychologin in privater Praxis bin ich von den Krankenkassen unabhängig tätig und an die gesetzliche Schweigepflicht gebunden.