Gruppentherapie - tiefenpsychologisch fundiert

Bindungsfähigkeit verbessern

 

Falls Sie neugierig oder hin- und hergerissen sind, ob dieses Angebot etwas für Sie sein könnte und ein Gefühl für das, was Sie erwartet bekommen möchten, können Sie in einem Vorgespräch alle offenen Fragen klären. Bei Interesse können Sie mich gerne unverbindlich anrufen oder mir eine Mail schicken. Vielleicht hilft Ihnen die folgende Information zur ersten Orientierung:

 

Weshalb Gruppentherapie?

 

Wenn sich immer wieder bestimmte Muster im Leben wiederholen und die Lebensqualität einschränken, lohnt sich ein tieferer Blick auf diese unbewussten "Beziehungsmuster". Immer wenn Sie mit Gefühlen konfrontiert werden, die Sie nur sehr schwer oder gar nicht aushalten können, liegt ein unbewusster Konflikt zugrunde, der auf nicht zu vereinbarende Bedürfnisse hindeutet. Solche Konflikte sind im Laufe der Lebensgeschichte entstanden und machen sich in bestimmten Situationen bemerkbar. Wenn dies den Alltag so sehr stört, dass es zum Problem wird, besteht Handlungsbedarf, wenn wir nicht riskieren wollen, dass für uns eine wichtige Beziehung oder beispielsweise der Arbeitsplatz in Gefahr ist.

 

Dass es sich um einen Konflikt handelt, ist häufig gar nicht bewusst. Wir merken es daran, dass wir unter starke innere Anspannung geraten oder uns unlogisch verhalten. Innere Konflikte entstehen vor allem durch Glaubenssätze, die wir oft schon früh in unserer Biographie oder durch schwierige Erlebnisse verinnerlicht haben.

 

Hinter schmerzhaften Gefühlen stecken Bedürfnisse, die grundmenschlich sind. In den Bedürfnissen geht es immer wieder um die selben Themen: Nähe, Distanz, Schutz, Sicherheit, Verbundenheit, Autonomie, Anerkennung, Wertschätzung, Geborgenheit, Selbstvertrauen, Selbstbestimmung, Ruhe, Intimität, Zugehörigkeit, die eigene Mitte finden ... etc. Die Gruppe soll Raum schaffen, sich solcher Bedürfnisse bewusst zu werden und Möglichkeiten zu finden, diese in Ihrem Tempo angstfrei und angemessen so in Ihrem Leben zu integrieren, dass Abhängigkeitsmuster abgebaut werden können und die Fähigkeit, selbstbestimmt zu leben zunimmt.

 

  

Gruppentherapie bietet einen "sicheren Ort". Man könnte die Gruppe auch mit "Nestwärme" oder dem Begriff "emotionaler Halt" beschreiben. In einer von Wertschätzung getragenen Atmosphäre ist es möglich, sich mit schmerzhaften Gefühlen zu zeigen und sich mit anderen Menschen wieder zu verbinden. In der klinischen Arbeit zeigt sich immer wieder der starke Heilungseffekt der Gruppe. Das Gefühl zu erleben, dass sich eine ganze Gruppe emotional für uns interessiert, uns annimmt und in unseren anstehenden oft schwierigen Schritten unterstützt, kann wertvolle Ressourcen in uns wecken und ist manchmal ausschlaggebend, uns durch diesen positiven Spiegel selbst auch wieder freundlicher wahrzunehmen.

 

Durch die Beiträge der verschiedenen Teilnehmer ist es möglich, neue Perspektiven einzunehmen und neue Handlungsstrategien zu erlernen, die wir innerhalb der Gruppe erproben können und schließlich in unseren Alltag umsetzen können. In einer Gruppe kann jeder Teilnehmer daher vom Beitrag eines Anderen profitieren, der therapeutische Effekt kann sich dadurch vervielfachen. 

 

Welche Fähigkeiten werden in einer Gruppentherapie gefördert?

  • Körperwahrnehmung, Achtsamkeit
  • Dadurch deutliche Verbesserung der Selbstwahrnehmung 
  • Bewusstwerdung unbewusster Bedürfnisse
  • Überprüfung alter Glaubenssätze
  • Verbesserung Kommunikationsfähigkeit
  • Verbesserung der Abgrenzungs- und Konfliktfähigkeit
  • Kennenlernen des "inneren Kindes", 
  • Stärkung der Autonomie (Ablösung aus überholten kindlichen Bindungen ans Elternhaus)
  • Realitätsprüfung,
  • Erkennen von Zusammenhängen zwischen inneren und äußeren Konflikten,
  • Verbesserung des Selbstwertgefühls, 
  • Stärkung der Bindungsfähigkeit.

Dieses Angebot richtet sich an Selbstzahler und Menschen, die hoch motiviert sind, etwas in Ihrem Leben zu verändern. Ziel ist es, den Blick wegzuwenden vom äußeren Konfliktfeld hin zu den eigenen Anteilen. Die Kosten werden in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.